Rückenschmerzen können an verschiedenen Stellen und in unterschiedlicher Weise und Intensität auftreten. Um die Beschwerden mithilfe eines Rückenstützgürtels zu lindern, ist es wichtig, den zu Ihren Problemzonen passenden Gürtel auszuwählen.
Bei Schmerzen im Lendenwirbelbereich kann ein Lendenwirbelstabilisator sinnvoll sein. Er stabilisiert die Lendenwirbelsäule beim Heben schwerer Gegenstände. Nach einer Bandscheiben-Operation ist dagegen eine postoperative Bandage zu empfehlen, welche die Wunde entlastet und dadurch die Wundheilung unterstützt. Daneben gibt es spezielle Bandagenformen, zum Beispiel Magnetbandagen, die nicht nur stützend, sondern sich auch positiv auf das allgemeine Wohlbefinden wirken sollen. Das gilt ebenso für thermodynamische Rückenstützgürtel, die eine besondere Wärmewirkung haben. Sie können unter anderem bei Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich sehr hilfreich sein.
Gute Rückenbandagen bestehen aus einem elastischen Material, das sich, auch wenn es eng am Körper anliegt und ihm die nötige Stütze verleiht, angenehm auf der Haut anfühlt. Es sollte darüber hinaus atmungsaktiv sein, sodass Feuchtigkeit nach außen abgegeben wird und sich nicht unter der Bandage sammelt.
Wenn Sie den Rückenstützgürtel unter enger Kleidung tragen möchten, achten Sie auf sogenannte "Seamless"-Produkte. Sie besitzen nur sehr wenige Nähte, die sich auch unter einem figurbetonten Kleid nicht abzeichnen. Aus hygienischen Gründen sollte die Bandage waschbar sein.
Und nicht zuletzt spielt die Passform eine wichtige Rolle. Ein zu großer Rückenstützgürtel kann nicht die gewünschte Stütz- oder Kompressionswirkung erzielen. Eine zu kleine Rückenbandage übt zu viel Druck aus, schnürt die Haut ein und kann sogar Schmerzen verursachen oder vorhandene Beschwerden verstärken. Deshalb ist es absolut notwendig, die richtige Größe auszuwählen.